Instrument

Oboe

Der Name der Oboe kommt von dem französischen Wort „hautbois“ (sprich: Oboa), was hohes oder lautes Holz bedeutet.

Das Instrument ist leicht kegelförmig, das heißt der Kopfteil ist kleiner als der Fuß des Instruments. Das Mundstück der Oboe wird kurz „Rohr“ genannt (Das kannst du auch auf dem Bild erkennen). Das Holz dafür stammt aus Südfrankreich und Kalifornien, wo es auf Plantagen extra für Oboen angebaut wird.
Da der Klang der Oboe stark von dem „Rohrblatt“ abhängt, lassen sich die Oboisten dieses Rohrblatt mit viel Zeit und Sorgfalt von einem Instrumentenbauer herstellen.

Die Oboe gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Sie entwickelte sich Mitte des 17. Jahrhunderts aus der Schalmei-Familie. Die Barockoboe hatte zunächst nur zwei Klappen, im Laufe der Jahrhunderte wurden immer mehr Klappen hinzugefügt. Der Ton wird beim Oboespielen durch zwei gegeneinander schwingende (Schilf-) Rohrblätter erzeugt. Die Oboe gehört also zu den Doppelrohrblattinstrumenten. Der Klang beim Oboespiel wird wesentlich dadurch beeinflusst, dass der Spieler die Lippen zunächst um die Zähne und dann um das Rohr schließt. Beim Blasen muss ein relativ hoher Luftdruck, ähnlich wie beim Trompetespielen erzeugt werden. Dabei ist die benötigte Luftmenge weitaus geringer als bei der Trompete. Oboenrohre sind sehr empfindlich, daher müssen sie sehr vorsichtig behandelt werden. Vor


Lehrkräfte: Janine Goulbier-Reinhold

Empfohlenes Einstiegsalter: ab 8-9 Jahre; je nach Körpergröße gibt es auch die Möglichkeit mit speziellen Kinderinstrumenten zu beginnen.

Mitspielmöglichkeit: Kammermusik, Jugendblasorchester, "Streichhölzer", JO Westerstede, Kammerorchester

Besonderes: Sollten die Hände noch etwas zu klein sein, könnte auf einer Kinderoboe begonnen werden. Oboisten sind sehr gefragt.